26.01.2012

Der Glasfaserkabelanschluss hat begonnen – Positive Energiebilanz der AFK-Geothermie GmbH

Nicht nur die Bäder-Frage beschäftigte die Gemeinderäte aus Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim bei ihrer Informationssitzung der AFK-Geothermie GmbH. Gefordert wurde auch eine frühzeitige Information der AFK-Kunden darüber, wann ihnen ein Glasfaserkabelanschluss für Fernsehen, Telefonie und schnelles Internet ermöglicht werden kann. Laut AFK-Geschäftsführer Thomas Fröhlich sei dies für Kunden, die 2009 ihren Geothermie-Anschluss oder die Option darauf gebucht haben, bereits seit November 2011 möglich. Wer 2010 und 2011 Wärmeliefer-Verträge mit der AFK abgeschlossen hat, kann voraussichtlich ab Frühsommer 2012 einen Glasfaserkabel-Anschluss bekommen. Der zuständige Netzbetreiber KMS versicherte, dass die Kunden rechtzeitig angeschrieben und informiert werden. Aufsichtsratsvorsitzender Helmut J. Englmann empfahl, dass dies im Februar 2012 geschehen müsse. Insgesamt können derzeit 830 AFK-Kunden – das sind über 2000 Wohneinheiten in  Einfamilienhäuser und Wohnblocks sowie verschiedene Gewerbebetriebe – ans Glasfaserkabel angeschlossen werden.

Den Gemeinderäten konnte zudem „eine positive Energiebilanz für das Jahr 2011“, so AFK-Geschäftsführer Thomas Fröhlich, präsentiert werden. Bislang wurden 37.000 Megawattstunden (MWh) Fernwärme bereit gestellt. Davon wurden 35.675,10 MWh durch die Geothermie (Erdwärme) erzeugt. In Spitzenzeiten mussten lediglich 1.345,68 MWh mit Öl zugeheizt werden. Die Erzeugung und Lieferung der Erdwärme für die Kunden in den drei Gemeinden mit fünf Ortsteilen und mehreren Gewerbegebieten verbraucht natürlich auch Strom: Die Energiezentrale der AFK-Geothermie GmbH kam hierbei auf einen Stromverbrauch von 3.497,84 MWh.   
   
Kritik aus Kirchheim an der Informationspolitik der AFK-Geothermie GmbH wurde von den Aufsichtsrats-Vorsitzenden und der Geschäftsleitung entschieden zurück gewiesen. Vom AFK-Aufsichtsratsvorsitzenden und Aschheimer Bürgermeister Helmut J. Englmann erhielten die 64 Gemeinderäte und drei Bürgermeister in diesem Zusammenhang Hausaufgaben: Sie sollen sich Gedanken darüber machen, ob aus der informellen Informationssitzung für die drei Ratsgremien wieder eine beschließende Versammlung werden soll. Dann würden vor der Versammlung Sitzungsunterlagen an alle Gemeinderäte verschickt. Das würde eine frühzeitige Information aller Gemeinderäte sowie den gleichen Informationsstand gewährleisten. „Mit der beschließenden Versammlung waren wir schon zu Beginn unseres Geothermieprojektes erfolgreich. Wir können stolz darauf sein, wie zügig wir unser gemeinsames Projekt realisiert haben. Eine Wiedereinführung dieser beschließenden Versammlungen würde dem Geothermie-Projekt gut tun“, meinte Helmut J. Englmann.              

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